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Therapie

Orthopädische Therapie bei Dr. Helmut Liertzer - Ihrem Wahlarzt im Bezirk Mödling

Therapieziel

Allerdings lässt sich keineswegs jedes Schmerzgeschehen nur durch die weiter unten angeführten Schmerztherapien behandeln. Die orthopädische Chirurgie hat in den letzten Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Vor allem die endoskopischen Verfahren (Arthroskopie) und die Gelenksersatzoperationen seien hier hervorgehoben. Somit ist es auch unser Ziel zum richtigen Zeitpunkt festzustellen, ob ein konservatives, schmerztherapeutisches Vorgehen indiziert, oder ob ein operativer Eingriff für die Problemlösung vorzuziehen ist.

Den Körper als Ganzes betrachten

Die ganzheitliche Betrachtung des Bewegungsapparates ist für uns somit von wesentlicher Bedeutung. Ein Cervikalsyndrom (Schmerzen im Halswirbelsäulenbereich mit Ausstrahlung in den Kopf beziehungsweise in die Schultern) kann auch durch Probleme im Lendenwirbelsäulenbereich (Beckenschiefstand, Wirbelgleiten, etc.) mitverursacht werden. Ein Kniegelenksschmerz kann auch ein Ausstrahlungsschmerz von Seiten einer Hüftgelenkserkrankung sein, oder gar das erste Zeichen eines beginnenden Wirbelkörpereinbruchs bei einer schweren Osteoporose. Oft werden Schmerzen nicht dort empfunden wo sie entstehen. Man nennt dies einen „fortgeleiteten Schmerz" (referred pain). Rückenschmerzen im Brustwirbelsäulenbereich können auch das erste Zeichen einer Herzerkrankung (z. B. Koronare Herzkrankheit) sein. Therapieresistente Beschwerden können aber auch durch chronische Nebenhöhlenentzündungen, durch versteckte Entzündungsherde der Zähne oder durch Belastungen im gynäkologischen Raum mitverursacht werden. Auch statische oder dynamische Überlastungen am Arbeitsplatz oder beim Sport spielen oft eine große Rolle.

Therapieangebot

Folgende Punkte sind alphabetisch geordnet:

Akupunktur

Alle wesentlichen "reflextherapeutischen" Therapieansätze haben immer schon "Punkte" in betroffenen Schmerzsegmenten behandelt. Schon vor Jahrtausenden. Ein moderner Ausdruck spricht von "Triggerpunkten". Dies sind spezielle Punkte in der Muskulatur, die nicht nur diagnostisch von Bedeutung sind, sondern auch − richtig − behandelt eine hervorragende Möglichkeit zur Schmerztherapie darstellen. Fast alle bekannten Triggerpunkte sind übrigens auch in der Akupunktur (nur mit anderer Bezeichnung) bekannt und stimmen somit mit Akupunkturpunkten überein.

Nur die Akupunktur erweiterte die primär segmentale Denkweise zu einem ganzheitlichen System. Kernstück dieses Systems sind die sogenannten Akupunkturmeridiane, in denen nach traditioneller chinesischer Ansicht (TCM) die "Lebensenergie" kreist. Auf diesen Meridianen liegen im Unterarm-Hand -, sowie Unterschenkel-Fußbereich die sogenannten "Fernpunkte", mithilfe derer wir Krankheiten, deren Ursache fernab von diesen Punkten liegen, oft eindrucksvoll behandeln können. Während noch vor 40 Jahren die Akupunktur als eine mystische und in jeder Hinsicht anzuzweifelnde Methode galt, haben eine Vielzahl internationaler wissenschaftlicher Untersuchungen einiges dieser "Mystik" entzaubern können und den neurophysiologischen Nachweis erbracht, warum die Akupunktur so wirksam ist.

Die Meridianverläufe entsprechen im Bereich der Arme und Beine den sogenannten Muskelketten. Funktionell gehören die "Strecker" und "Beuger" zusammen und dieses Zusammenspiel (um es extrem simpel auszudrücken) findet sich auch in den "gekoppelten Meridianen" der Akupunktur wieder. Für viele Phänomene, wie Wärmegefühl entlang der Meridiane, ist neurophysiologisch eine Erklärung ebenfalls einfach.

Als wesentliches Element der "Schmerztherapie" Akupunktur konnte auch nachgewiesen werden, dass sie zur vermehrten Ausscheidung körpereigener Endorphine führt und weiters das Immunsystem stärkt.

Arthrosetherapie

Dem zunehmenden Verschleiß an den großen Gelenken kann mit speziellen Medikamenten (ursprünglich aus Hahnenkämmen gewonnen, jetzt synthetisch hergestellt) hervorragend der Kampf angesagt werden. Am besten in Kombination mit der TLA (siehe unten) von Bandansätzen und der angrenzenden, meist stark verspannter, Muskulatur. Ergänzend ist Bewegungstraining wichtig. Bei stark zerstörten Gelenken ist jedoch ein operatives Vorgehen vorzuziehen (Gelenksersatz).

Chirotherapie (Manuelle Medizin)

Die exakte Diagnostik am Bewegungsapparat entsprechend der manuellen Medizin ist für uns unverzichtbar. Ebenso die Mobilisierung und die Manipulationstechniken. (Wenn sie indiziert sind!)

Infiltrationstherapie

In der alten Form wesentlich weniger wirksam als die Weiterentwicklung TLA (siehe unten).

Ischiastherapie

Diese Therapieform gibt es nicht! Im Wesentlichen werden Rücken und Ischiasbeschwerden (Hexenschuss) so behandelt wie bei Chirotherapie und TLA bzw. Akupunktur beschrieben. Auch bei diesen Erkrankungen ist die anschließende Physiotherapie wesentlich.

Übrigens: 85 % aller Bandscheibenvorfälle müssen nicht operiert werden!

Lasertherapie

Beschleunigt die Wundheilung, wirkt ebenfalls stärkend auf das Immunsystem. Sehr gut zur Behandlung von Triggerpunkten.

Neuraltherapie und Therapeutische Lokalanästhesie (TLA)

Bei dieser Methode werden geringe Mengen eines niederprozentigen Lokalanästhetikums genau an jenen Stellen injiziert, die bei der vorangegangenen manuellen Untersuchung als mit- bzw. hauptverantwortlich für die Schmerzsymptomatik herausgefunden wurden. Entscheidend ist dabei nicht nur der Ort, sondern auch die Tiefe (Muskulatur und deren Ansätze) dieser Strukturen. Wir setzen diese Methode aber nicht nur lokal ein, sondern auch an den entsprechenden Punkten der betroffenen Muskelketten. Damit ist eine wesentliche Verbesserung der Wirksamkeit zu erreichen (siehe Akupunktur).


Vorteil

Mit geringen Mengen des sehr gut verträglichen Lokalanästhetikums kann die über das Rückenmark reflektorisch aufgebaute Schmerzspirale wieder "zurückgedreht" werden. Die TLA ist somit kein "Niederspritzen des Schmerzes", sondern hat heilende Wirkung. Das Ziel ist auch die Einsparung von antirheumatischen Medikamenten (Nebenwirkungen) und anderen Schmerzmitteln.

Seltene Nebenwirkung

Eher selten kommt es in der Tiefe zu kleinen Blutergüssen, die zu einer "Reaktion" von 12 bis maximal 48 Stunden führen. Bei kreislauflabilen Patienten kann es - manchmal - zu Schwindelgefühlen kommen, die normalerweise aber nach wenigen Minuten abklingen.

Osteoporose-Beratung

Die Osteoporose gewinnt durch das Ansteigen des Lebensalters sowohl diagnostisch als auch therapeutisch rasant an Bedeutung.

Weitere Therapeutische Möglichkeiten in unserer Praxis

Physiotherapie und Einzel-Heilgymnastik

Wir arbeiten mit hervorragend ausgebildeten Physiotherapeutinnen zusammen.

Bandagist

Seit über 30 Jahren arbeiten wir bestens mit unserem Bandagisten, Herrn Hanusch (Firma Hanusch, 1120 Wien) zusammen. Er ist für die Modelleinlagenversorgung ebenso verantwortlich wie für die Herstellung von Miedern und die Lieferung von Orthesen nach Maß. Vor allem Sportler schätzen seine Kompetenz.

Dr. Helmut Liertzer im Bezirk Mödling  - jahrzehntelange Erfahrung in der Orthopädie

Ihr Wahlarzt für Orthopädie im Bezirk Mödling


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NEUE ADRESSE

Dr. Helmut Liertzer

Kröpfelsteigstraße 4

2371 Hinterbrühl

Telefon: +43 2236 909059

E-Mail:    ordi@liertzer.at

Ordinationszeiten

Montag 09:00 - 15:00

Dienstag 14:00 - 19:00

Mittwoch 09:00 - 12:00

Donnerstag 14:00 - 19:00

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